Nagra Melody

Der Nagra MELODY ist der erste Vorverstärker in der NAGRA-Familie in der Halbleiter-Technik und auch das erste Gerät, bei dem der Anwender die Möglichkeit hat, es mit oder ohne externes Netzteil zu verwenden und damit die Performance deutlich zu steigern.

Außerdem kann man den MELODY mit einer internen Phonokarte ausstatten, die übrigens mit der des BPS Phonovorverstärkers identisch ist.

 

Der Nagra MELODY weist alle Merkmale eines NAGRA-Gerätes auf: feinste Schweizer Verarbeitung kombiniert mit hinreißender Musikalität.

Natürlich kann man den MELODY auch, wie alle übrigen NAGRA-Standardgeräte mit einer VFS-Isolationsbasis ausstatten.

 

Ein Einstieg in die NAGRA-Welt war noch nie bis jetzt so preiswert.

 

 

Testbericht Nagra Melody/MSA 

Technische Daten

Eingangs-Impedanz

>75k Ohm

Ausgangs-Impedanz

47 Ohm (Chinch)
100 Ohm (XLR)

Frequenz-Bereich

10Hz bis 5o KHz, +0/-1 dB

Dynamik-Bandbreite

>110 dB, gain auf + 12dB

Minimaler Eingangswert für 0 dB

0,25 V rms, gain auf +12dB

Maximaler Eingangswert für 0 dB

> 0,25 V rms, gain auf 0 dB

Maße (ohne Stecker)

310 x 254 x 76 mm

Gewicht

3 kg

 

 

Nagra JAZZ

Außergewöhnliche Transparenz
Das Klangbild: räumlich, in die Tiefe gehend, natürlich und in höchstem Maße definiert

Entgegen aller Tradition, die bis jetzt alle NAGRA “Maschinen“ immer mit 3 Buchstaben bezeichnet hat, präsentiert NAGRA nun seinen neuen Vorverstärker mit dem schon die Performance heraufbeschwörenden Namen JAZZ – den Nachfolger, der bekannt guten NAGRA PL-P und PL-L. Auf diese Art und mit der Wahl dieses Namens zollt NAGRA auch dem weltbekannten Montreux Jazz Festival, für das NAGRA viele Jahre ein wichtiger Partner war, Respekt.

Wie auch NAGRA PL-P und PL-L ist NAGRA JAZZ ein Röhren-Vorverstärker. Jedoch wurde, abgesehen von diesem gemeinsamen Ansatzpunkt, die Elektronik grundlegend überdacht mit dem Ziel, sich noch intensiver auf die Weiterentwicklung auf jedem Gebiet des Geräteaufbaus zu konzentrieren. Dieses “Maschinchen“ erreicht noch nicht dagewesene Höhen sowohl in Präzision als auch in Stabilität. Zusätzlich wurde die Rauschschwelle derart gesenkt, dass es bei JAZZ nicht mehr notwendig ist, den Betriebsstrom aus einem Batteriestrang zu beziehen, wie es noch von PL-P bekannt ist. Der neue Vorverstärker bezieht seinen Strom aus dem externen Hochleistungs-Modul ACPS II.

Der Fortschritt, der sich aus den Errungenschaften auf technischem Gebiet ergeben hat, beeinflusst auch eindrucksvoll die Hörqualität. Der NAGRA JAZZ offenbart außergewöhnliche Transparenz und kreiert ein Klangbild, das sich gleichzeitig tief, natürlich und höchst detailreich präsentiert.

Was Ästhetik und Funktionalität betrifft, reiht sich auch JAZZ ganz und gar in die alte NAGRA-Tradition ein, obwohl gleichzeitig einige ergonomische Verbesserungen in die Entwicklung eingeflossen sind. Das gebürstete Aluminium-Gehäuse hat dieselben Dimensionen wie das des PL-P, aber es wurde aufgeräumt mit den Steckern auf den Seiten, was noch ein “Erbe“ des Designs der NAGRA Profi-Schiene war. Jetzt befinden sich die Anschlüsse auf der Rückseite des Gerätes. Der NAGRA JAZZ kann auch mittels Fernbedienung betrieben werden (Lautstärke, Balance, Standby-Modus, Mute, Wahl der Eingänge)

Testbericht Nagra JAZZ - Stereo 3/2013

Testbericht Nagra JAZZ - Hifi & Records 

Testbericht Nagra JAZZ & Classic Amp - Fidelity 2/2016

Einige Spezifikationen:

  • Bandbreite 10 – 50 kHz, +/- 0,5 dB
  • Verzerrung 0,01% @ 1kHz, 1 V im Eingang
  • Lautstärkebereich > 108 dB ASA A
  • Nebensignaleffekte > 75 dB